Ausstellung Gebilde und Gehäuse von Regina Baierl in der Kunsthalle Pfaffenhofen
Regina Baierl zeigte räumliche Installationen und Fotografien in der Ausstellung, die sich zwischen Kunst und Architektur bewegen.
Die Münchner Künstlerin verwandelt Möbelstücke werden in Kleinstarchitekturen, verschiebt Maßstäbe und spielt mit der Fragilität des Gleichgewichts.
In ihren Arbeiten tauchen immer wiederUhren, Telefone, Lampen und historische Fotografien auf –
vertraute Alltagsobjekte, die in neue Zusammenhänge gesetzt werden.
Stühle wachsen auf meterhohen Beinen, wirken leicht und zugleich waghalsig.
So entstehen Räume, die zum Erkunden einladen, Inspirationen freisetzen und Erinnerungen an eigene Erlebnisse wachrufen.
Mit Puppenmöbeln treibt Baierl das Spiel mit der Instabilität auf die Spitze:
Sie testet das Gleichgewicht bis zum äußersten Moment des Kippens aus und hält diese Situationen fotografisch fest.
Ihre Bilder und Installationen öffnen eine Welt, in der das Kleine groß wird und das Gewohnte plötzlich fremd erscheint.
Das umfangreiche Rahmenprogramm zur Ausstellung bot reichlich Raum für neue Ideen.
DerJunge Pfaffenhofener Kunstverein lud Kinder, Jugendliche und Schulklassen ein, Baierls Werke aus nächster Nähe zu erleben.
Ein Kinderquiz führte junge Besucher spielerisch durch die Ausstellung.
Schulklassen ließen sich im Unterricht von den ungewöhnlichen Baierl-Objekten inspirieren und entwickelten eigene gestalterische Ansätze.
In zwei Kunst-Workshops für Kinder wurde das Gesehene vertieft: Die Teilnehmenden bauten, experimentierten, fotografierten und schufen eigene kleine Architekturen – ganz im Sinne der Künstlerin, die das Staunen über das Alltägliche neu entfacht.
Künstlerin und Ausstellung



















Kunstvermittlung - Kunstworkshops







































